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Über die Macht der Erzählperspektive und zeitgenössische Literatur am Beispiel von Tove Ditlevsen und Imre Kertesz
02.02.2026
Ich las dieses Buch im Jahr 2021. Es war das erste aus der Kopenhagen-Trilogie von Tove Ditlevsen mit dem Titel „Kindheit“, und schon der erste Satz zog mich in seinen Bann.
„Am Morgen war die Hoffnung da. Sie saß als flüchtiger Schimmer im glatten, schwarzen Haar meiner Mutter ...“
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, über Kindheit zu schreiben. Eine ist, sich retrospektiv an sie zu erinnern, eine andere über sie zu schreiben, als gehe es um jemand anderes. Man kann aber auch das Kind sprechen lassen, als erlebte es die Handlung selbst. …