Nachfolgend veröffentliche ich in meiner Funktion als Koordinatorin und Juryvorsitzende die offizielle Ausschreibung des Rolf-Bossert-Gedächtnispreises 2027.
„Rolf-Bossert“-Gedächtnispreis 2027
Der "Rolf-Bossert"-Gedächtnispreis wird bereits zum 8. Mal ausgeschrieben. Er wird für 2027 erneut in Form eines Wettbewerbs vergeben. Der Preis würdigt sieben eingereichte Gedichte mit hohem künstlerischem Anspruch. Die Zuordnung zur Gattung Lyrik muss dabei deutlich erkennbar sein. Es können bis zum 15. Dezember 2026 bisher nicht veröffentlichte selbst verfasste deutschsprachige Gedichte eingesandt werden.
Eine sechsköpfige Jury bestimmt aus allen Einsendungen den mit 2.000 Euro dotierten Preisträger. Die Entscheidung der Jury ist nicht anfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Benachrichtigt über das Ergebnis des Wettbewerbs wird persönlich nur der Preisträger/die Preisträgerin, die anderen TeilnehmerInnen können das Ergebnis aus der Presse („Siebenbürgische Zeitung“, „Banater Post“ „Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien“ & „Banater Zeitung und Hermannstädter Zeitung“) Ende Januar 2027 erfahren.
Die Bewertung erfolgt anonymisiert (unbedingt erforderlich!) wie folgt: die Bewerbungstexte sind - unter Angabe von zwei Großbuchstaben gefolgt von einer vierstelligen Kennziffer vor jedem Titel - im Word-Format, in einer einzigen Datei, unter diesem Kennwort zu richten, an: contact@erwinjoseftigla.ro. Unter demselben Code soll auch eine Kurzvita, ebenfalls im Word-Format - separate Datei, mit den Kontaktdaten eingereicht werden.
Eine Jury, bestehend aus Nicola Quaß (Koordinatorin und Preisträgerin für das Jahr 2025, als Vorsitzende), Britta Lübbers, Dr. Waldemar Fromm, Katharina Kilzer, Dr. Olivia Spiridon, Barbara Zeizinger sowie dem nicht stimmberechtigten Sekretär der Jury, Erwin Josef Ţigla, befindet über den Preisträger.
Die Vergabe erfolgt - unter Vorbehalt - im Rahmen der XXXVII. Auflage der Deutschen Literaturtage (11. - 14. März 2027) in Reschitza / Rumänien, der Geburtsstadt von Rolf Bossert. Die Preisträgerin / der Preisträger sollte grundsätzlich mit ihrer / seiner Anwesenheit bei der Preisverleihung einverstanden sein.
Der Preis wird vom Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde Tübingen, dem Kulturwerk der Banater Schwaben München und der Landsmannschaft der Banater Schwaben München gefördert. Das Sekretariat der Gedächtnispreis-Vergabe liegt beim Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ und beim Demokratischen Forum der Banater Berglanddeutschen in Reschitza / Rumänien
Die Preisträger der vorangegangenen Ausgaben sind: Alexander Estis (2020), Britta Lübbers (2021), Bastian Kienitz (2022), Christian T. Klein (2023), Dietrich Machmer (2024), Nicola Quaß (2025) und Tobias Pagel (2026). Dem von Gedächtnispreis-Initiator Hellmut Seiler gegründeten und betreuten Freundes- und Förderkreis gehören mittlerweile 77 Personen an.